Mimimi oder Die Vergabe der Virtuals

Vor kurzem erhielten die Top-1%-Owner bestimmte Owner (ich habe berichtet) von Groundspeak die Möglichkeit Virtuals auszulegen. Ich war erstaunt nun zu lesen, dass es tatsächlich Geocacher gibt die Ihr Seelenheil davon abhängig machen und kurz davor sind von der Brücke zu springen nur weil sie nicht berücksichtigt wurden.

Bild

Quelle: https://coord.info/GC3YCVX

Die Erklärung wurde prompt auf Facebook geliefert

[…] Insgesamt sollen so 760 deutsche Cache-Owner ausgezeichnet werden. Wir freuen uns für jeden, der solch eine Anerkennung bekommen hat.
Leider gehören wir mit unseren Caches und unserer Ownerarbeit, nach Groundspeaks Qualitätsmanagment, nicht zu diesen Ownern.
Irgendwie sind wir darüber doch sehr enttäuscht und es stimmt uns auch traurig […] Wir werden jetzt unsere Konsequenzen ziehen!
Nein wir werden nicht „alle“ unsere Caches ins Archiv schicken, (einige wird es aber treffen) dafür haben wir viel zu viel Spaß am Cache legen.
[…]
Wir werden jetzt die Prioritäten etwas mehr auf unsere Belange und Bedürfnisse lenken und nicht alles stehen und liegen lassen, wenn bei einem Cache mal wieder was im argen ist.
Bedanken möchten wir uns trotz unserer offenbar nicht qualitativ hochwertigen Caches und der wohl nur mäßigen Ownerarbeit bei der Community für die tollen Logs, Mails, vergebenen oder auch nur versprochenen Favoritenpunkten, persönlichen Worte und sogar Berichte […]

Quelle: https://www.facebook.com/finkenpiraten/?rc=p

Ich befürchte dies ist kein Einzelfall und es gibt in der Cacher-Welt einige Owner die nun schmollend im Sandkasten stehen und ihre Sandkuchen zertreten. Ist es wirklich ein Privileg oder gar eine exklusive Auszeichnung die man sich um den Hals hängen kann, von einem amerikanischen Unternehmen aufgrund irgendwelcher Algorithmen bei irgend etwas berücksichtigt zu werden?

In meiner Geocaching-Welt stellt mir dieses amerikanische Unternehmen für einen Jahresbeitrag von wenigen Euros eine Online-Plattform zur Verfügung über die ich die Möglichkeit habe Geocaches zu suchen und im Gegenzug verstecke ich auch den einen oder anderen Geocache. Natürlich habe ich auch schon Geocaches archiviert weil sie mir zu wartungsintensiv wurden. Aber ansonsten soll dieses Unternehmen in Amerika bleiben; sich mit der OCB einen Schrein einrichten, dem APE-Cache die Virtual-Medaille umhängen und diesen mehrmals täglich huldigen… ich brauche das alles nicht. Ich freue mich viel mehr über schöne und ausführliche Online-Logs bei meinen aufwändigeren Caches die über TFTC oder Gefunden hinaus gehen und mir zeigen, dass der suchende Geocacher genau so viel Spass bei der Suche hatte wie ich beim Verstecken.

Und jetzt gehen alle nochmal auf’s Klo und dann ab nach draussen zum Cachen smily

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6 Antworten zu Mimimi oder Die Vergabe der Virtuals

  1. das Leff schreibt:

    Das ist ja mehr als peinlich…..

  2. Horrorheinz schreibt:

    Ich kann beide Seiten verstehen.
    Die finkenpiraten legen superaufwändige Caches, die auf enormen Zuspruch stoßen (wenn man Founds und FPs sieht) und bekommen jetzt von G$ indirekt bestätigt, daß ihre Caches eher unter Quantität als Qualität fallen und ihr Support für diese Caches suboptimal ist. Da wär ich auch sauer. Ich glaube, es geht hier nicht um die Möglichkeit einen Virtual zu legen, sondern einfach um die Rückmeldung an die Owner. Und da ist G$ eher doof vorgegangen. Anstatt Owner mind. eines Caches mit >75% FP zu berücksichtigen (Beispiel), wird sich auf einen mysteriösen Algorithmus berufen, den keiner kennt. Da ist verbrannte Erde zu erwarten. Das fällt für mich auch nicht unter Mimimi, sondern unter brüske Zurückweisung der Owner.
    Daß die Aktion aus Seattle so wichtig ist wie ein Sack Reis in China, versteh ich auch. Juckt mich als Owner und als Cacher nicht sonderlich, ob es jetzt 4000 neue und mehr Virtuals gibt. Mir sind nette Storys in den Logs wichtiger.
    Ich hoffe, die finkenpiraten freuen sich weiterhin über den Zuspruch aus der Cachergemeinde und lassen Seattle Seattle sein.

  3. Meine Güte, da gehört man nicht zu den 1%, die dieser geheimnisvolle Algorithmus ausgeknobelt hat und die Welt geht unter? Man KANN es so auffassen, dass GS den 99% jetzt sagt, dass sie die 2. Reihe, beinhaltend irgendwelche Popeltraditrailowner, Wartungsverweigerer, B****aaufhänger oder D5-Petlingwerfer, bilden, mann KANN es aber auch so auffassen, dass ganz besonders herausragende Owner jetzt gewürdigt werden, die Idee, das mit einer neuen Welle von Virtuals zu tun, mal beiseitelassend.
    Und wie Heinz schon schrieb, ist das Feedback der Cacheschaft um einiges wichtiger als das, was irgendein Programm am anderen Ende der Welt ausspuckt.

  4. Pingback: Meh, ich bin zweitklassig – …noch ein Geoblog

  5. Fluffu schreibt:

    Ich gehöre zu den auserwählten die einen Virtuellen Cache verstecken dürfen.

    Zunächst habe ich mich gefreut, weil ich mir von Anfang an vorgebommen habe aufwendige Caches zu legen. Das ist mein Lohn (Eigenlob stinkt, aber muss auch mal sein) Petlinge werfen dürfen die anderen.

    Und dann:
    Was mache ich mit dem Geschenk das ich nicht wollte????
    Verkaufen oder übertragen geht nicht.
    So ein pillepalle Scheiß ist eigentlich nicht meine Art.
    Zig Fragen ausarbeiten und Emailantworten kontrollieren?
    Rumdiskutieren ob die Antwort richtig ist der nicht?
    Und das alles für einen Cache den ich gar nicht wollte?
    Den virtuellen Cache nicht veröffentlichen weil er mir zu simpel ist???

    Aber das schuldet man (als beschenkter Owner) den Cachern in der Umgebung.

    So liebe Neider, ich veröffentliche den virtuellen Cache in einer gewünschten Form: mache ein Foto vom GPS / dir vor XXX.
    In diesem Sinne
    „der beschenkte Owner“

    PS:
    ich werde keine Logs löschen. Wer loggt war da, auch wenn nur mit dem Finger ähhh GPS auf der Lanfkarte

  6. Pingback: CF080 - KommissarOconly - CacHeFreQueNz

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