Smartphone vs GPS-Gerät – ein nicht-repräsentativer Test

Als wir am Samstag auf Geocaching-Tour auch ein Waldgebiet passieren mussten durften, viel mir ein, ich wollte doch schon lange die Genauigkeit der GPS-Daten zwischen meinem iPhone 6 Plus und meinem Garmin Oregon 600 testen. Gesagt getan, am Parkplatz wurden beide Geräte eingeschaltet und los ging es. Das iPhone erkannte unseren Standpunkt sofort und wir konnten losziehen – im Gegensatz zum Oregon 600. Denn es benötigte beinahe 5 Minuten bis es den aktuellen Standpunkt ermittelt hatte.

Angekommen an der Dose zeigte mir das iPhone in Looking4Cache eine Distanz von 8,9m zum Geocache. Mitten im Wald und direkt an der Dose muss ich sagen, dass dieses Ergebnis in Ordnung geht.

+/-10,0m mögliche Abweichung und das mitten im Wald; ich bin positiv überrascht. Nun schaute ich auf mein Oregon 600 denn dies sollte gerade hier – mitten im Wald – seine Vorteile ausspielen können… dachte ich…

Bei einer GPS-Genauigkeit von 30m sollte ich also 51m zurück gehen 

Ich hatte schon häufiger das Gefühl, dass mein Taschen-Toastbrot genauer ist als mein Oregon 600. Jedoch hätte ich niemals auch nur im Traum daran gedacht, dass ein Vergleich so deutlich gegen das Garmin Oregon 600 ausgehen könnte 

Heute Abend werde ich meinem Oregon 600 ein aktuelle Firmware-Update gönnen; mal schauen inwiefern dies das Ergebnis verschlimmbessert….

… Fortsetzung folgt

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2 Antworten zu Smartphone vs GPS-Gerät – ein nicht-repräsentativer Test

  1. Ernst schreibt:

    Hallo. Wie lange hast du das Oregon vorher nicht benutzt und wie lange das Iphone? Mal angenommen das Oregon hättest du einen Tag vorher mit Satfix eine Zeit angehabt, dann hätte das Gerät am Folgetag durch den heruntergeladenen Almanach die Position schneller gefunden. Hattest du das Oregon längere Zeit nicht an, würde die Posbestimmung länger dauern.

  2. Kocherreiter schreibt:

    Das „Problem“ besteht trotzdem. Multi mit mehrer Stationen gelaufen und Oregon ausgeschaltet. Dann einige Kilometer weiter zur nächsten Runde gefahren. Oregon eingeschaltet und wieder dauerte es einige Minuten bis es die aktuelle Position gefunden hatte. In einem Extremfall dauerte es *10* Minuten. Meine damaligen Etrexe (10 und 30) waren deutlich schneller. Da ich um das Problem weiss, schalte ich im Normalfall deutlich vor der „Parkplatzankunft“ das Oregon bereits ein und auf der Fahrt zwischen den Parkplätzen nicht mehr aus; was die Laufstatistik ziemlich verfälscht wenn man das Zwischenspeichern vergisst.

    Schlimmer empfinde ich jedoch die Abweichung / Ungenauigkeit eines GPS-Geräts dessen Aufgabe ist nach Koordinaten zu führen.

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