Geocacherin verläuft sich im Wald

Als ich den Artikel in „Die Welt“ zum ersten Mal las konnte ich es kaum glauben und las ihn ein zweites Mal. Tatsächlich… Eine 46jährige Geocacherin hat sich im Wald verlaufen. Mein erster Gedanke war . Ein Geocacher / Eine Geocacherin verläuft sich? Kann doch gar nicht sein… In diesem Fall schon, denn frei nach Murphy: Es kommt immer noch schlimmer!

Die Geocacherin reiste aus Herne (NRW) nach Tawern (Trier). Am Sonntagabend hat sie dann auf ihrer Cachetour wohl bemerkt, dass sie sich verlaufen hat und rief die Polizei an. Hört sich zwar etwas wild an, kann aber schnell geschehen. Die Frau verliert die Orientierung und Panik steigt auf. In diesem Moment gibt es natürlich keinen klaren Gedanken mehr. Sie kann froh sein, dass sie soweit noch klar denken konnte um nach Hilfe zu rufen. Das eigentliche Problem entstand aber jetzt: Der Handy-Akku war irgendwann leer und so konnte das Handy von der Polizei nicht weiter geortet werden. Natürlich konnte die Frau daher auch nicht mehr mit dem eingebauten GPS navigieren.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften mit Hubschrauber und Wärmebildkamera blieb erfolglos. Letztendlich wurde sie von Polizeihunden gefunden, die dank ihrer Kleidung aus dem am Waldrand stehenden Auto die Fährte aufnehmen konnten.

Trotz allem dauerte es etwa 3,5 Stunden bis die Frau unverletzt – aufgrund der aktuellen Temperaturen jedoch stark unterkühlt – gefunden wurde und für einen Check ins Krankenhaus eingeliefert werden konnte.

So lustig es auf den Ersten Blick auch scheint; Spott oder Hohn haben hier nichts zu suchen: Wer war noch nicht in einer ähnlichen Situation? Ganz ehrlich! Ich habe in der Vergangenheit auch hin und wieder geschwitzt  Genau das ist der Grund weshalb ich im Wald nun IMMER ein spezielles GPS-Gerät (und zusätzliche Batterien die meist auch voll aufgeladen sind) dabei habe, denn der Handy-Akku kann mitunter sehr schnell leer sein und auch ein externer Akku-Pack hält nicht ewig (vor allem wenn vergessen wird diesen vorher zu laden ). Zudem lässt sich die Gefahr des Verlaufens deutlich minimieren, wenn am Auto/Ausgangspunkt mit Hilfe des GPS-Geräts ein Wegpunkt erstellt wird. Dieser Wegpunkt kann dann gezielt angesteuert werden um zumindest wieder in die Zivilisation zurück zu finden.

Fazit der Geschichte:

Ein kleines Bauteil wie Batterie/Akku kann einem den Zugang zur Milliarden-Euro schweren Satelliten-Technik ganz schön verbauen und den ganzen Tag versauen.

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