Und es hat PLATSCH gemacht

Am Wochenende waren Mufromm und ich auf kleiner T5-Tour. Ganz bewusst wollten wir uns keinem Zeitdruck unterziehen und planten max. drei T5er. Aufwärmen konnten wir uns ganz gemütlich am 1.Baum in 8m Höhe. 

Zurück am Cachemobil ging es dann ins Remstal hinunter, denn ich hatte Lust auf einen Brücken-Abseiler. Zwar hatten wir beide noch keinen solchen versucht, aber wir dachten „schau’n m’r mal“, denn Zeit hatten wir mehr als genug im Gepäck.
Vor Ort kam dann die Ernüchterung: Das Listing hatte nicht gelogen – einfach nur abseilen reicht hier nicht. Die Bandschlingen waren dabei und nach kurzem Brainstorming wagte ich es einfach mal. Seil am Geländer befestigt, angegurtet, über das Geländer und – woha – einen Baum hinauf zu klettern ist angenehmer. Egal, jetzt hänge ich schon im Seil und lasse mich ab, werfe die Bandschlinge über den Stahl und kämpfe mich zur Dose vor. Memo an mich: Dies von einem erfahrenen Kletterer nochmal zeigen lassen.

An der Dose angekommen klicke ich diese auf, sehe nicht dass ein Klickverschluss kaputt ist und es macht PLATSCH; Deckel samt Logbuch schwimmen 10m weiter unten in der Rems.  

Tja da gibt es keine andere Möglichkeit als ratzfatz wieder hoch, zum Cachemobil sprinten und die Wathose anzuziehen, die ich zum Glück dabei hatte.
Gut dass die Rems momentan Niedrigwasser führt. Somit konnten Deckel und Logbuch schnell gerettet werden. Wer das Logbuch fallen lässt darf es natürlich auch wieder an Ort und Stelle anbringen; nicht zur Strafe – nur zur Übung.

Beim 2. Mal ging es dann doch deutlich einfacher. Zwischenzeitlich hat sich auch noch Besuch auf der Brücke eingefunden und uns bei unseren Wat- und Kletterübungen fasziniert zugeschaut. Die Dose war wieder komplett angebracht, das Logbuch darin…was heisst Logbuch, es handelte sich um mehrere DIN-A 4 Blätter mit Cachebeschreibungen; ich denke einem Vorfinder passierte das selbe Malheur…beruhigend…und gerade als ich mich aus der Bandschlinge befreite machte es erneut „PLATSCH“. Mufromm sagte in dem Moment „das war dein Autoschlüssel“ … ich Depp…

Da habe ich in der Hektik der Wathosen-Aktion vergessen den Schlüsselbund wieder aus der Hosentasche zu nehmen… Also noch schneller nach oben und aus dem Gurt gesprungen. Am Auto sah ich erleichtert, dass die Wathose DANEBEN lag. Nun ging es das 2.Mal in die Rems. Gut dass mein Schlüsselbund viele silberne Schlüssel hat, denn diese sah ich durch das trübe Wasser blitzen. Ein Griff reichte um ihn zu befreien. Glücklicherweise musste nicht einmal der Kopf unter Wasser .

Zudem weiss ich nun, dass die Elektronik im Schlüssel mehr als nur Spritzwasser-Geschützt ist.

Mufromm zeigte dann wie es ohne „PLATSCH“ geht.

Mittlerweile nahte die Dämmerug mit grossen Schritten und wir beschlossen keine Risiken mehr eingehen zu wollen, denn viel gab es nicht, das heute noch fallen konnte…
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