Der Juli – Ein Feuerwerk der Ersten Male

Im Juni 2015 habe ich bei geoclimbing.de (m)einen T5-Kletter-Grundkurs mit viel Begeisterung und noch mehr Spass absolviert (http://kocherreiter.blogspot.de/2015/06/grundkurs-im-t5-klettern.html).
Der Funke ist sofort übergesprungen und ich hatte dann auch schnell „das Klettergeraffel“ im Kofferraum. Kurz danach war es dann auch soweit; ich konnte es einweihen: GEO-Wurm, CPA Spechte BW und ich starteten zu einer Eingewöhnungstour mit „einfachen“ Bäumen in der erweiterten Homezone.

Es ist doch ein ganz anderes Gefühl das 1.Mal ohne Trainer (Guide auf Neudeutsch) einen Baum zu beklettern. Sobald ich meine Wohlfühlzone verließ – gefühlt war ich 20m über dem Boden; tatsächlich dürften es 5 oder 6m gewesen sein – begann die Adrenalin-Ausschüttung und die Schnappatmung wurde ebenfalls stärker. Im Kletterpark fühle ich mich deutlich entspannter, obwohl es dort um einiges Höher ist; also galt es den Schweinehund zu überwinden. 
…geschafft……ich bezwang meinen 1.T5-Baum „in freier Wildbahn“  
Wenige Tage später gab es das nächste 1.Mal: Eine Brücke
Die Brücke zu erklimmen hat ebenfalls viel Spass gemacht; jedoch eine Erfahrung die ich nicht jeden Tag machen muss war der Situation geschuldet: 
mit Wathose bei über 30°C klettern 
Wenig später machten GEO-Wurm und ich uns auf 
zu  meiner 1. „grossen“ T5-Runde 
8km in 5,5h hört sich erst einmal nach Schneckentempo an. Wenn ich dazu sage, dass wir 7 Bäume erklettern konnten und das „Klettergeraffel“ ebenfalls die ganze Zeit über zu tragen hatten denke ich, dass der Schnitt nicht schlecht ist. Auch das Einwerfen der Pilotschnur gelang uns deutlich besser als erwartet und so konnten wir anstelle der geplanten 6 Bäume sogar noch den etwas weiter entfernten 7. Baum erklettern.
Es gab noch ein weiteres 1.Mal für mich: Der 1. Geocache in ungefähr 13m Höhe!
Erfahrene Kletterer werden darüber natürlich schmunzeln, ich als Neuling muss sagen meine Hände zitterten nicht wenig (nein, Angst kann es in der Höhe nicht gewesen sein) 
zudem hatte ich die Befürchtung das Logbuch fallen zu lassen und ein weiteres Mal nach oben zu müssen dürfen. Abgesehen davon, dass man(n) mit zunehmender Höhe immer mehr verkrampft und dadurch der Kraftaufwand die Technik übersteigt, waren die 13m deutlich über meiner Wohlfühlzone. Oben angekommen zwang ich mich bewusst die Höhe zu genießen und mich kurz ganz in Abseilgerät und Handsteigklemme zu legen: Es war einfach nur toll und dieses Gefühl als die Angst abfiel (zum Glück nicht ich) kann ich nicht beschreiben; dies muss selbst erlebt werden.
Die nächsten Bäume bis 8m waren dann deutlich angenehmer. Es gab sogar den Punkt an dem ich mich oben so sicher fühlte und das Smartphone aus der Tasche zog um ein Selfie zu schiessen. 
Alles in Allem ein sehr anstrengender aber umso schöner und spassiger Tag. 
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Eine Antwort zu Der Juli – Ein Feuerwerk der Ersten Male

  1. CacheGeyer schreibt:

    Gut be-/geschrieben!So ein Kurs schwebt mir ja auch mal vor, aber ich glaube, da muss ich erst mal was an meiner körperlichen Kondition verbessern.Weiterhin viel Spaß im Baum!

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