Geocoinfest Europe 2014 Ulm

Ein Mega oder gar Giga-Event zu besuchen reizt mich schon lange. Frankfurt und München konnte ich aus zeitlichen Gründen nicht besuchen und daher setzte ich alles daran zumindest auf das

 

gehen zu können. Da ich eine Karte an der Tageskasse kaufen wollte (musste) sass ich pünktlich um 7:30 Uhr im Auto um die 120km nach Ulm in Angriff nehmen zu können und war um 9 Uhr auf dem P+R Parkplatz „Donauhalle“. Von dort ging es per S-Bahn zum Ehinger Tor und die letzten 400m zu Fuss zum Roxy.
Hallenöffnung war um 9 Uhr und so war der Cacher-Ansturm um 9:30 Uhr noch gering. Daher zog es mich als erstes in die Halle um mich mit dem von mir benötigtem Zubehör (Logbücher, UV-Lampe, T-Shirt, kleinere aber interessante Gadgets, etc.) einzudecken. Ausserdem traf ich bereits jetzt einige Cacher aus meiner Home-/Work-Zone.
Ich bin kein Coiner und habe auch nicht vor einer zu werden. Ich kaufe mir die eine oder andere Münze wenn sie mir aus irgendwelchen Gründen zu sagt. Wie zB diese hier:
Jedoch haben diese Coins einen persönlichen Bezug zu mir, meinem Leben oder meinem Sein als Geocacher. Leider werden immer häufiger die schönen Coins geklaut. Daher bleiben die Original-Münzen bei mir und können auf Events discovert werden. Kopien habe ich jedoch auf Reisen geschickt. Dies ist dann auch der Grund, weshalb mich die vielen schönen und interessanten Münzen nicht wirklich angesprochen haben; mein Geldbeutel hat sich natürlich gefreut.
So war ich etwa 1h später gegen 10:30 Uhr wieder aus dem Roxy heraus und „unter freiem Himmel“. Der Cacher-Ansturm war in dieser Stunde wie erwartet potentiell angestiegen. In Erwartung, dass der Ansturm um die Mittagszeit noch grösser wird, begab ich mich zu den Startkoordinaten des Wherigo „Auf der Jagd nach der „Black-Coin-Edition „.
Bereits an der 2. Station des Wherigo’s standen etwa 20 Cacher „Schlange“ um den Tradi „Ulm für Touristen – Obere Donaubastion “ loggen zu können.
Im weiteren Verlauf des Wherigo’s musste ich mich erneut in eine Schlange von 15 Cachern einreihen um den Tradi „Eisenbahnbrücke mit Aussicht“ loggen zu können.
Das Final des Wherigo suchten wir dann auf einmal mit 12 Personen und reichten das Logbuch „nach hinten durch“.
Auf dem Rückweg kam mir eine grölende und singende Truppe von 7 Cachern im Military-Style entgegen… Klar, 8 von 10 Personen hatten ein GPS-Gerät (oder Smartphone) in der Hand oder am Hals hängen, aber muss man auf diese Art und Weise Aufmerksamkeit auf sich ziehen?
Als ich die Letterbox „150 Jahre Bundesfestung – Obere Donaubastion “ abschliessen wollte, standen dort beinahe 50 Cacher in Reih‘ und Glied  
Um 13:00 Uhr sass ich wieder in der S-Bahn auf dem Weg zum P+R Parkplatz, denn ich habe für mich erfahren, dass mir eine so grosse Ansammlung an Geocachern keinen Spass macht,
Mein  -Fazit:
– Wer gerne auf Events geht, sollte zumindest an einem Mega/Giga teilnehmen; es ist… interessant.
– Ich (wie auch alle Geocacher die ich kenne) suchen gerne am momentanen Standort-Umkreis die Geocaches. Wenn dies aber 20, 30 oder gar 50 zum selben Zeitpunkt machen, sind mir persönlich das einfach zu viele.
– Bedingt durch die gesamte Anzahl an Geocachern hat man keine Chance die Geocacher persönlich zu treffen mit denen man sich per Facebook oder Twitter schreibt; geschweige denn irgendwelche Podcaster zu treffen. Ich hoffte Herrn Hatti 1976 vom „Cachepodcast“ oder Herrn Zwischenmahlzeit vom Podcast „Ein Quantum Prost“ zu treffen; leider ohne Erfolg.
Alles in Allem war es sehr interessant einmal ein  zu besuchen. Allerdings werde ich mich künftig auf die kleinen, lokalen Events beschränken und die Caches in den Städten dann suchen, wenn ich im „Stealth-Modus“ bleiben kann und nicht Horden an Cacher um die Caches her fallen. Ebenfalls kann ich jeden Cacher verstehen, der zum Zeitpunkt eines Mega/Giga seine Caches zur Wartung deaktiviert; ich würde es nach dem was ich in Ulm erlebt habe nicht anders machen.
Auch wenn ich für mich erfahren habe, dass ein Mega nichts für mich ist, muss das ja nicht zwangsläufig für Dich genauso sein. Mit dem folgenden Link kommst du zu einem Blogger der sehr begeistert war:
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3 Antworten zu Geocoinfest Europe 2014 Ulm

  1. Spike05de schreibt:

    Die Möglichkeit eines Treffens hat es schon gegeben, nämlich am Samstag um 15:00 Uhr das Twittertreffen. Aber vielleicht klappt es ja ein anderes mal. 🙂

  2. Kocherreiter schreibt:

    Du hast recht – da ich dort einen katastrophalen Online-Empfang hatte (lag wahrscheinlich am nebeligen Vormittag) habe ich deine Twitter-Info zu spät gesehen, sonst wäre ich noch etwas da geblieben 😦

  3. Anonym schreibt:

    Ich bzw. wir (aus Bremen) nutzen Megas nicht unbedingt zum Cachen, sondern um befreundete Cacher zu treffen, die einem nicht mal so nebenbei über den Weg laufen.So haben wir z.B. in Ulm geplant Leute aus der Schweiz und aus Ulm selbst getroffen, ungeplant Leute aus Ingolstadt, Stuttgart und den Niederlanden.Fürs "Event-Erlebnis" beuschen wir lieber kleinere, regionale Events und zum Cachen geht es eigentlich außerhalb von Events – was nicht heißen soll, daß wir in Ulm keine Dosen gesucht haben 😉

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