Geocacher finden nicht nur Geocaches

Es ist weithin bekannt, dass Geocacher auf der Suche nach Geocaches auch an Orte kommen und in Gebiete vordringen, die dem „normalen“ Wanderer oder Spaziergänger nicht bekannt sind. Genau dies ist der Reiz des Geocaches. Diese Woche habe ich gleich 2 interessante „Geschichten von unterwegs“ gelesen.

Geocacher entdeckt Marihuana-Plantage

In Bad Säckingen-Rippolingen entdeckte dieser Tage ein Geocacher eine Marihuana-Plantage auf der Suche nach einem Geocache. Der Geocacher soll selbst ein Polizeibeamter sein und entlarvte die rund 30 Hanfpflanzen von bis zu 2m Höhe sofort als Marihuana. Die gerufenen Kollegen schlossen kurzerhand die Plantage. Seiner Bestimmung wird das Marihuana jedoch zugefügt, es darf verbrennen; nicht im Joint, sondern im Verbrennungsofen. Vielleicht kann die Polizei die Anwohner am Tag der Verbrennung informieren und jeder kann selbst entscheiden ob Fenster und Türen geschlossen werden… oder nicht 
Geocacher entdecken Waffen im Wald

Ein schönes Erlebnis steht in den Kommentaren vom Cachepodcast Nr. 149 .

2 Geocacher waren im Wald auf der Suche nach einem geeigneten Cache-Versteck und fanden in einem Gebüsch eine Pistole auf der „HK45“ stand, einen Rucksack und einen Sack in dem sich ein Gewehr befinden konnte. Richtigerweise alarmierten sie sofort die Polizei.

Was lag dort denn nun? 

Im Rucksack befand sich neben einer Trinkflasche, Schuhen, einer Brotbüchse und einem Handtuch außerdem ein Nachtsichtgerät, ein Munitionsgurt, ein Fernglas,ein Entfernungsmessgerät diverse Messer, jede Menge kleine Stahlkugeln und ein Wecker. Im Sack daneben war … ein Gewehr untergebracht. Es stellte sich heraus das es sich bei den Waffen “nur” um ein Luftdruck Gewehr und eine Luftdruckpistole handelte. Allerdings waren die wohl nicht so ganz legal, da man dort den Druck einstellen konnte was laut der Aussage des Beamten verboten ist. Alles in allem lagen dort wohl um die 1300€ an Ausrüstungsgegenständen herum wie der Herr schätzte.



Warum lag es dort?

Über das Warum kann man nur spekulieren. Ich denke es schaut ganz so aus als wollte sich hier jemand vorbereiten um des Nachts Wildschwein oder Reh für den Sonntagsbraten zu besorgen.


Fazit:

Es reicht nicht, dass „der Geocacher“ bei Förster und Jäger mit seinem Hobby aneckt. Nein, jetzt werden „wir“ auch von Betreibern illegaler Pflanzenzuchten und Wilderern verdammt. Aber der Geocacher kann damit sicherlich gut leben.

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Eine Antwort zu Geocacher finden nicht nur Geocaches

  1. DasLangeSuchen schreibt:

    Eine Marihuana-Plantage hat ein befreundeter Cacher auch schon entdeckt. Damals hat die Polizei die Location einige Zeit überwacht, bis dass derjenige, der dort die Pflanzen angebaut hat, dort erneut auftauchte.

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