GSAK – Das Allround-Werkzeug

Zuerst war ich sehr skeptisch, denn es hies schon wieder eine zusätzliche Software zu installieren… OK, die ersten 21 Tage sind kostenlos dann kann man es versuchen…
WAHNSINN kann ich nur sagen! Ich nutze die Software bereits seit knapp 130 Tagen (kostenlos), das einzige was nervt ist, dass vor jeder Aktion ein „Wartefenster“ erscheint. Jedoch kann ich den Entwickler gut verstehen, denn ich werde mir demnächst den Registierungsschlüssel kaufen. Die 30 US$ sind wirklich sehr gut angelegt, wenn man kein teures GPS-Gerät hat.
Doch zurück zum Anfang… Ich besitze ein eTrex 10 und ein iPhone…
Mein eTrex 10 habe ich kartenfähig gemacht. Allerdings sind dann die 5MB Speicher sehr schnell aufgebraucht und es gibt nicht genügend Platz für eine ordentliche Anzahl an Caches „für die Hosentasche“. Die offizielle GeoCaching-App für 8,99€ ist super mit Internetverbindung, allerdings mitten im Wald wenn die Internetverbindung nicht vorhanden ist absolut unbrauchbar, weil nicht erreichbar…
So war ich auf der Suche nach einer brauchbaren App auch für tief im Wald. In den verschiedenen Foren stiess ich immer wieder auf die Software GSAK – Das Schweizer Taschenmesser für Cacher.
Das Programm ist wirklich super, vorausgesetzt man ist Premium Mitglied bei Geocaching.com, denn GSAK greift direkt auf den Geocaching-Server zu um die gespeicherten Caches aktuell zu halten und als Basis Member hat man 3 oder 5 Anfragen an die Server frei, als Premium Mitglied immerhin 6000.
Da ich Premium-Member bin kann ich automatisch wöchtenlich Pocket-Queries erstellen lassen und diese in GSAK hinein kopieren. Auf diese Weise nutze ich ungefähr 13 grössere „Dörfer“ zwischen meinem Heimatort und meiner Arbeitsstelle als Mittelpunkte meiner Pocket Queries und decke so den gesamten Arbeitsweg ab. Auf diese Weise sind in meiner datenbank mittlerweile mehr als 5000 Caches, die ich nie alle „finden“ kann. Da ich die Pocket Queries wöchentlich hinein kopiere, sehe ich auch sehr schnell wenn ein Cache „disabled“ wird und ich suche ihn nicht unnötig.
So schaut die Datenbank von GSAK aus (ich habe „etwas“ retuschiert um nicht zu viel zu spoilern“)
Aber wie bekomme ich diese wunderbare Datenbank auf das iPhone?
Hier hilft die offene Struktur von GSAK, denn es gibt Tausende von Makros. Eines davon heisst
CopyForiGeoKnife. Mit diesem Marko erzeugt man eine db3-Datei welche man in die iPhone-App iGeoKnife für 3,59 € einfügen kann.
Hierzu schliesst man sein iPhone an iTunes an, klickt auf das iPhone und anschliessend auf Apps. Danach scrollt man ganz nach unten und kopiert die entsprechende db3-Datei in die App iGeoKnife.
So habe ich nun immer die 5000 Caches in meiner Hosentasche (auf dem iPhone dabei und gebe die entsprechenden Cache-Koordinaten ins eTrex ein, da dies minimal genauer als das iPhone ist, jedoch deutlich unempflindlicher gegen Schmutz, Wasser, Stürze, etc. …
Der klare Vorteil ist auch, dass keine Internetverbindung benötigt wird und somit alles auch mitten im Wald erreichbar ist und funktioniert.
Wenn noch Fragen zum Thema GSAK oder iGeoKnife sind, so kannst du sie hier gerne stellen, denn ich kann nicht alle Funktionen hier auf die Schnelle erklären…
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