Blaue Puzzle-Teile auf der Geocaching-Karte – Was ist das?

Die Änderung von Groundspeak auf geocaching.com mit der Darstellung der Geocaches mit geänderten Koordinaten ist „still und leise“ erfolgt. Aktuell ploppen jedoch die Nachfragen hierzu auf Facebook und Twitter auf; sicherlich bedingt durch Urlaubsvor- und Nachbereitungen. Ich möchte mich daher kurz mit dem Thema „Blaue Puzzle-Teile auf der Geocaching-Karte – Was ist das?“ beschäftigen.

Eigentlich ganz simpel: Die Anzeige wo sich die Geocaches tatsächlich befinden, bei denen du die Koordinaten geändert hast. Im Groundspeak-Forum schreibt das Geocaching-Headquarter dazu:

Release Notes (Geocaching.com and Geocaching® app for iOS, Solved Coords) – June 29, 2017

With this release, we have updated the functionality around displaying geocaches with solved coordinates. Now, all caches with solved coordinates will display on the map at those coordinates when solved but unfound…

Quelle: https://forums.geocaching.com/GC/index.php?/topic/344929-release-notes-geocachingcom-and-geocaching%C2%AE-app-for-ios/

 

Kurz und Bündig:

Seit dem 29.06.2017 werden Geocaches bei denen die Koordinaten geändert wurden, in der Kartenansicht an den geänderten Koordinaten als (blaues) Puzzel-Teilchen angezeigt – egal ob Multi, Tradi, Mystery oder Wherigo. Sobald der Geocache als „Gefunden“ geloggt wird, erscheint der Geocache in der Kartenansicht wieder an den Listingkoordinaten mit einem lachenden Smiley.

In der Listenansicht erscheint jedoch nach wie vor das entsprechende Icon (Tradi, Multi, Mystery, Wherigo) und die öffentlichen Listing-Koodinaten.

Wurde ein DNF an einem Geocache geloggt bei dem die Koordinaten geändert wurden, so erscheint ein DNF auf der Karte an der Stelle auf die die geänderten Koordinaten weisen.

Die Koordinaten die in der App geändert werden, werden automatisch zu Geocaching.com übernommen und umgekehrt ebenfalls.

Soviel zur Theorie. Da ich keinen eigenen Geocache verwenden kann, geschweige denn einen in meiner Homezone (möchte ja keine geänderten Koordinaten spoilern), habe ich einen Geocache in einer Region gewählt in der ich noch nicht unterwegs war – und natürlich einen Tradi.

Es handelt sich um „Auf der Höhe 37“ – der GC-Code wird nicht benötigt… ist einfach ein Beispiel-Tradi.

Anzeige der „Listing“-Koordinaten in der Karte des Listings
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Anzeige in der „grossen“ Karte
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nun ändere ich die Koordinaten (rot)
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und erhalte mit der Fahne angezeigt wo sich die Listing-Koordinate befindet –
mit dem Tradi-Symbol wird mir angezeigt wo sich meine Änderung befindet
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Anzeige in der „grossen“ Karte – als blaues Puzzle-Teilchen

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Diese geänderten Koordinaten kann jedoch nur sehen, wer sie geändert hat. Du kannst dies gerne selbst prüfen. Ich habe extra bei einem meiner archivierten Geocaches MotoCross (GC51NZK) (Tradi, kein PM-Cache – ich kann und will nicht sehen wer darauf klickt) die Koordinate geändert. Die Originale-Listing-Koordinate lautet: N 49° 00.991 E 009° 46.145 und befindet sich im Schwäbischen Outback (Freunde der Blues-Musik werden die Ortschaften sicherlich kennen). Ich habe die Koordinaten dahingehend geändert, dass sie direkt in der Nordsee vor Helgoland liegen. Schaut selbst was euch angezeigt wird.

 

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GSAK-Datenbank in Looking4Cache einlesen

Der Saarfuchs hat sich mit dem Thema Looking4Cache: Aus GSAK schnell und vollständig importieren auseinander gesetzt. Es stimmt, es gibt gefühlt tausend Möglichkeiten um die Cache-Beschreibungen aus GSAK heraus und in eine App, GPS-Gerät oder gar Navi zu bekommen. Als Nutzer des angebissenen Apfels und Looking4Cache dümpelte GSAK nun lange Zeit auf meinem Rechner, denn auf das Gedönse

  • exportieren
  • in DropBox kopieren
  • in L4C einlesen
  • dann nochmals aktualisieren damit auch alle geänderten Koordinaten als solche angezeigt werden

hatte ich keine Lust mehr. Also wurden die PQs direkt von Geocaching.com in L4C importiert und nach Lust, Laune und Zeit die Listen aktualisiert oder eben nicht. Allerdings wurden dann auch immer die (neuen) Bilder geladen und bei chronisch zu wenig Speicher pfeifen muss dies über weitere Datenbanken aufwändig umgangen werden.

Nun wurden im Juni 2017 zum 5.Geburtstag von L4C die Preise für In-App-Käufe gesenkt und die Freischaltung von GSAK-Datenbanken kostete anstelle von 2,99€ nur 0,99€. Da ich In-App-Käufe grundsätzlich deaktiviert habe, und mich dafür auch nicht interessiere, wusste ich bis zu dieser Twitter-Meldung nicht dass es eine solche Erweiterung überhaupt gibt. Bei 1€ macht man schliesslich nichts kaputt und die Erweiterung wurde gekauft… nach 1 Monat Nutzung bin ich noch immer sehr zufrieden. Hinzu kommt, dass Groundspeak gerade sehr vieles an der Seite ändert und mir einiges davon nicht gefällt. Somit habe ich wieder alles was ich benötige in GSAK.

Ich möchte euch zeigen, wie ich die Cache-Beschreibungen von GSAK nach L4C bringe. Da ich GSAK zwar schon sehr lange nutze, aber Makros für mich noch immer Böhmische Dörfer sind, geht einiges bestimmt auch viel einfacher… Ich freue mich über jeden Tipp.

Ich habe also die Erweiterung gekauft (müssten aktuell um die 2,99€ sein). Die Hillshades-Erweiterung finde ich zwar lustig, ich sehe aber keinen Nutzen für mich. Somit habe ich auch bei der 99 Cent-Aktion diese Erweiterung nicht gekauft. Achso – ich sollte noch dazu sagen, dass ich unter Windows auf dem Rechner arbeite.

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In GSAK gehe ich über EXTRAS zu VERZEICHNISSE FINDEN

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wähle DATENBANKEN aus

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und werde direkt in das Verzeichnis geführt in dem alle Datenbanken liegen. Ich wähle „Home“ aus, da ich alle Caches der Homezone in L4C haben möchte.

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markiere die Datei sqlite.db3

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und kopiere sie in die DropBox. Um bei mehreren Datenbank nicht durcheinander zu kommen, kann ich die Kopie noch in „Home.db3“ umbenennen.

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Diesen Vorgang kann ich so oft wiederholen,
bis ich alle (benötigten) Datenbanken kopiert habe um sie dann in L4C einzulesen.

Ich gehe aber noch einen Schritt weiter:
Für die Caches in meiner Homezone und für Urlaub-PQs, lade ich immer mal wieder die Bilder über GSAK herunter (DATENBANK -> BILDER HERUNTERLADEN). Nun gehe ich nicht über DropBox, sondern kopiere die Home.db3 über die Software iMazing2* direkt ins System von L4C auf dem Telefon. Sobald ich zu Hause im WLAN bin wähle ich in L4C „aus Datei importieren“ und nachdem die Listings aktuell sind, werden sofort die neuesten Bilder zur Offline-Nutzung geladen. Bei den Datenbanken die keine Bilder enthalten, werden natürlich auch keine von gc.com geladen.

Um die ganzen Listings auf mein Garmin-Gerät zu bekommen, nutze ich schon immer GSAK mit „GPX/Loc-Export“. Dort stelle ich das GGZ-Format ein und das Oregon wird mit allen GGZ-Dateien gefüttert; ob die Wegpunkte übernommen werden kann ich nicht mal sagen… Irgendwo habe ich zudem eingestellt, dass Listings die geänderte Koordinaten enthalten ein Sternchen (*) vor dem Namen bekommen. So sehe ich auf den ersten Blick welcher Mystery bereits gelöst ist und direkt angelaufen werden kann. Da ich nun generell (wieder) GSAK nutze, habe ich auch wieder aktuelle Daten auf dem Oregon; „früher“ waren die Daten gerne mal 6 Monate alt.

* Ich möchte jetzt keine Werbung machen, jedoch finde ich iMazing2 genial. Mit dieser Software kann über den Windows-Rechner direkt auf die Verzeichnisstruktur des iPhones und iPads zugegriffen werden. So konnte ich auch den vergessenen Einschränkungscode herausfinden, das iPhone als Externen Speicher nutzen und PDF-Dateien direkt aufs Gerät schieben… Allerdings ist es nicht gerade billig (40€ Einzellizenz, 50 2er Lizenz, 70€ 5er Lizenz) in meinen Augen aber seinen Preis wert.

 

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Promo-Aktion: Gratis-Exemplar muss mit persönlichen Daten „bezahlt“ werden

Gestern war ich auf dem Event Deutschlandtour: Crailsheim vom Geoheimnisträger.

Das Essen war TOP (das Restaurant ist empfehlenswert), die Cacher-Kollegen nett und aufgeschlossen, der Nebenraum zum Bersten gefüllt und die „Kriegsgeschichten“ von Daniel kurzweilig… auf den (Geheim)Punkt gebracht: Ein schöner Event-Abend bei dem sich auch meine etwas weitere Anfahrt gelohnt hat.

Was mich zum Event gezogen hat waren aber weder der Reisebericht von Daniel noch der Token den jeder Teilnehmer erhielt. Als GEO-Fan wollte ich mehr über das WALDEN-Magazin erfahren und ein Probeexemplar „abstauben“. Da ich aber keine Lust hatte den ganzen Abend eine Zeitschrift mitzuschleppen, setzte ich mich zu Hause an den Rechner und kam über geocaching.com/walden auf die Aktions-Seite von Gruner und Jahr aktion.guj-direct.de/caching-walden; der TB-Code ist ebenfalls der Gutscheincode für ein Probeexemplar.

  • TB-Code eingeben, prüfen -> Alles OK
  • Adresse eingeben
  • dann noch die Häkchen setzen, bzw. nicht setzen

das Kleingedruckte

Auch wenn es rot ist – ich bin nicht einverstanden… 2. Versuch: Was soll ich sagen…

'ohne' geht wohl nicht

Gruner und Jahr möchte also meine Zustimmung, dass sie mich per Mail oder Telefon über „interessante Medien- und Produktangebote“ informieren dürfen und vorher gibt es keine kostenlose und unverbindliche Ausgabe

Heutzutage wird man überall mit Werbung zugemüllt; ja auch unter meinen Blog-Beiträgen erscheint Werbung ups  da ich das kostenlose Angebot von wordpress.com nutze und ich versuche diese Werbung so weit nach unten zu schieben, dass sie beim Lesen nicht stört; zudem gibt es sehr gute Adblocker im Netz um sie ganz „stumm“ zu stellen jaja . Was ich allerdings überhaupt nicht mag sind Werbe-Mails und noch schlimmer: Werbe-Anrufe nope ! Daher habe ich meinen Namen schon vor langer Zeit auf die Robinsonliste gesetzt. Zudem bekommt nicht Hinz und Kunz die Erlaubnis meine Daten zu speichern und im schlimmsten Fall weiter zu verkaufen.

Vielleicht bin ich schon zu alt, aber wenn ich für ein Gratis-Magazin mit meinen persönlichen Daten bezahlen muss, so ist mir der Preis schlicht zu hoch. Natürlich könnte ich auch das Häkchen setzen und sofort „der Nutzung meiner Daten“ widersprechen; mir geht es dabei aber ums Prinzip: Muss ich für etwas der Speicherung meiner Daten für Werbezwecke zustimmen, dann brauche ich es nicht.







 

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Promo-Tour: GeheimPunkt und WALDEN gehen auf Geocaching-Deutschland-Tournee

Im Geo-Magazin bin ich auf den Artikel Deutschlands längste Schatzsuche beginnt „WALDEN – Geocaching-Tour“ aufmerksam geworden.

 

Was ist WALDEN – Geocaching-Tour?

Am 15.Juli 2017 startete Daniel Pflieger (33) am Sylter Ellenbogen den Multi-Cache „Deutschland-Tour“ (GC3JH5D) und möchte innerhalb von 14 Tagen mit dem Fahrrad bis zum Final irgendwo an der Deutsch-Österreichischen Grenze im Allgäu (in der Nähe von Oberstdorf)  fahren… 1.600km. Auf dieser Reise werden täglich ein GC-Event veranstaltet und Daniel verschenkt dort pro Event 64 „WALDEN“ Trackables.

Ob es ein Event in deiner Nähe gibt, kannst du hier sehen: Bookmarkliste

 

Der Multi „Deutschland-Tour“

Den Multi „Deutschland-Tour“ gibt es bereits seit 3.Mai 2012, wurde bis heute 67 mal „gefunden“ und erhielt 53 Favoritenpunkte die einer Quote von 84% entsprechen – was auch immer ein Statistiker daraus ableiten kann; zudem beobachten 303 Geocacher das Listing.

 

Wer ist Daniel Pflieger

Daniel Pflieger und Christian Pecar haben 2010 ihr Hobby Geocaching zum Beruf gemacht und sich unter GeheimPunkt GmbH (Hannover – GC-Nick: Geoheimnisträger) auf Geocaching-Reisen, geführte Geocache-Touren, Geocaching-Team-Events, (Truck) Escape Games und das berufsmässige Ausarbeiten von Geocaches spezialisiert.

 

Warum wird die „WALDEN – GeheimnisPunkt – Geocaching-Tour“ im Geo-Magazin so ausführlich beschrieben?

Das WALDEN – Magazin gibt es seit 8.Mai 2015 und gehört wie GEO zur Gruner + Jahr Wissen GmbH & Co KG und erscheint 4x im Jahr. Da beide (WALDEN und GeheimPunkt) nur einem kleinen Teil der Geocacher bekannt sein dürften – WALDEN kannte ich bis heute überhaupt nicht und den GeheimPunkt nur vom Hören-Sagen – haben sich beide für diese Promo-Tour zusammen geschlossen; ich denke Daniel macht „die Arbeit“ und WALDEN „den Sponsor“; zudem haben sie Groundspeak (Geocaching.com) für das Trackable-Gewinnspiel mit ins Boot holen können.

 

Mein Fazit

Jedes Hobby hat im Laufe der Zeit mit Veränderungen und dem Wandel der Zeit zu kämpfen. Dies wird wie überall von einigen „Alten Hasen“ abgelehnt, mit einer der nachfolgenden Generation(en) jedoch ganz normal werden: zB. Fahrrad vs. eBike, Bergwandern vs. eMTB, Förster vs. Geocacher, Hobby vs. Kommerz, Smartphone vs. GPS, Souvenirwahn bei Geocaching.com, etc. Warum soll gerade die Touristik sich nicht dem Feld Geocaching bedienen und auf „professionelle“ Geocaches zurückgreifen wenn sie es nicht selbst können oder wollen? Wer damit nicht einverstanden ist hat als PM eine ganz tolle Möglichkeit die sich Ignore-Liste nennt. Wer BM ist kann über solche (Werbe-) Aktionen dankbar sein, denn dadurch bleibt BM kostenlos.

Was man auch immer von der Aktion halten mag, es ist eine stattliche Leistung 1.600km in 14 Tagen zu bewältigen, denn es sind immerhin 14 Tage lang täglich etwa 115km die geradelt werden müssen. Dass der GeheimPunkt und WALDEN dies nun als Promo-Tour mit Groundspeak aufziehen ist auch nicht verwerflich; so erhalten die beiden zumindest in der Groundspeak-Geocaching-Welt kurzfristig eine grössere Aufmerksamkeit.

Ich finde die Geschichte interessant und habe mich dazu durchgerungen in Crailsheim (26.07.2017) am Event „Deutschlandtour: Crailsheim“ (GC76J7Q) teilzunehmen; ich lasse mich einfach mal überraschen.

Was ich allerdings schlecht finde ist, dass es auf der GC-Seite einen Link für die Bestellung einer kostenlosen Ausgabe von WALDEN gibt, aber keinen gültigen Gutschein-Code…

„Leider wurde dein Code schon verwendet. Aber nimm doch bei unserem Gewinnspiel teil und gewinne ein tolles Outdoor-Paket von Fjällräven, Hanwag und Primus. Lade dazu einfach dein Foto unter dem #cachingWALDEN bei Instagram hoch und tagge @walden_mag“

 

Linkliste (alphabetisch)

Event-Bookmarkliste

Event in Crailsheim

GeheimPunkt.de

Geocaching-Promotion mit Gewinnspiel

Groundspeak

Teilnahmebedingungen am Gewinnspiel

Walden mit Daniel im Interview, Event-Übersicht und allgemeine Infos

Walden-Magazin







 

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Cache-Me 6.0 – 24h Spass im Kochertal

In der Tageszeitung stolperte ich heute über die Überschrift Geocaching Es gibt neue Rätsel und Aufgaben im Limpurger Land. Da es sich lediglich um eine Randnotiz im Lokalteil handelt, steht dort nicht viel informatives. Nur, dass das Team Cache-Me 60 Stationen mit unterschiedlichen Aufgaben und Rätseln ausgearbeitet hätte und diese innerhalb von 24h gelöst werden müssten. Das Spielfeld liege zwischen Gaildorf, Fichtenberg und Gschwend und es am 01.07.2017 um 13:00 Uhr beginnen würde.

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Da mich natürlich brennend interessiert was in der Homezone rund ums Geocaching passiert, habe ich Tante Google gefragt und sie spuckte mir einige Informationen mehr aus. Es handelt sich um ein 24-Stunden-Geländespiel welches vom Evangelischen Jugendwerk Gaildorf bereits zum 6.Mal ausgetragen wird.

Im letzten Jahr waren es etwa 70 Jugendliche in Kleingruppen die sich mit Karte und GPS-Gerät „bewaffnet“ ins Abenteuer stürzten. An jeder der damals 90 Stationen wurden Gruppen-Punkte erspielt (Wasserbombenschleudern, Hindernislauf, Bobbycar-Rennen, verschiedenste Rätsel, aus Wildblumen eine Krone basteln, etc.). Die Gruppen die alle 90 Stationen (auf 70 Kilometer verteilt) meisterten und es innerhalb von 24h ins Ziel schafften, durften ihre Punkte zur Bewertung abgeben. 2016 hat das Team „Wräbs“ gewonnen und erhielten als Preis einen Grillabend mit Fussball-Live-Übertragung vom VfB Stuttgart. Wobei ich natürlich denke, dass Spass und vor allem Durchhalten im Vordergrund stehen.

Nun ist also der Zeitpunkt gekommen … „Runde 6“ startet … an diesem Wochenende.
Start ist am 01.07.2017 um 13:00 Uhr vor dem Graf-Gottfried-Haus in Gaildorf.

Auf der Seite der EJW Gaildorf steht

Cache Me startet 2017 in die nächste Runde. Neues Spielgebiet, neue Aufgaben und noch mehr Action. 24h in einem riesigen Spielgebiet. Ausgestattet mit einem GPS – Gerät müssen deine Gruppe und du abwechslungsreiche Aufgaben und Rätsel lösen…

Wichtige Informationen

  1. Eine Person muss mind. 18 Jahre alt sein.
  2. Die Startgebühr beträgt 7 € pro Person.
  3. Es gibt verschiedene Möglichkeiten im Freien oder in Hütten zu übernachten – oder ihr spielt 24h durch.
  4. Eine Gruppe besteht aus mind. 3 Personen.
  5. Folgende Dinge benötigt ihr: Ein Handy für 24h, eine Digitalkamera/Smartphonekamera, wer hat ein GPS – Gerät.

Für 2016 gibt es eine interessante Bildergalerie swp/gaildorf. Falls du kurzfristig mitmachen möchtest und die Punkte 1-5 erfüllst, rufe am Besten die Telefonnummer auf der Kontaktseite an und frage nach, ob eine Anmeldung so kurzfristig noch möglich ist. Ob und wann 2018 wieder ein Cache-Me statt finden wird, erfährst du auch über die Facebook-Seite der EJW Gaildorf. Zwar denke ich, dass ich es nicht ausdrücklich erwähnen muss; sicher ist aber sicher… Es handelt sich um ein Spiel für Kinder und Jugendliche…







 

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Wieviele Stages darf ein Wandercache haben?

Im Geoclub laufen momentan wieder die Tastaturen heiss. Grund dafür ist die Auflistung der Unarten beim Geocaching. Die Auflistung ist teilweise…sehr individuell… Bei einem Punkt bin ich stutzig geworden:

Wandercaches mit zu vielen und/oder zu komplizierten Stationen

Komplizierten Stationen will natürlich niemand, denn 15 oder 20km sind auch so schon anstrengend genug.

Aber ab wann sind es zu viele Stationen?
Ich frage deshalb, weil ich gerade einen Wandermulti mit etwa 18km in der Pipeline habe und es 18 einfache Ablesestationen geben soll; auch die Berechnung halte ich einfach. Eine Station habe ich immer dann erstellt, wenn ich der Meinung war, jetzt wird es mal wieder Zeit für einen Wegpunkt oder wenn die Wegführung nicht ganz eindeutig ist.

Natürlich kann ich daraus auch 9 Stationen und 9 Referenzpunkte machen… aber das ist Augenwischerei.

Man könnte auch bei Stage1 A ablesen lassen, und bei Stage2 ebenfalls A; Stage3 + 4 jeweils B, etc. So könnte man seine Antworten nochmals prüfen; schaut aber komisch aus.

Bin auf eure Tipps, Meinungen und Erfahrungen gespannt.

Diese Frage habe ich auch im Geoclub gestellt https://geoclub.de/forum/viewtopic.php?f=115&t=79787 um möglichst viele Antworten zu bekommen.







 

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Cacheempfehlung: 9,5km Geocaching-Spass

Irgendwann in Grauer Vorzeit kamen Nutshell11 und ich darauf zu sprechen, dass wir beide gerne die Multis Vier Schluchten und ein Todesfall GC28KJ3, Die fünfte Schlucht (ohne Todesfall) GC3JKBJ und den zugehörigen Bonus Vier Schluchten und ein Todesfall – Bonus GC28MCE machen wollten. Laut Owner ca. 8km, D-Wertung durchgehend 3 und T-Wertung 4 bis 4,5 – also nichts, was ich mal eben alleine machen möchte.

Was lange währt wird endlich gut, wir fanden kurzfristig einen Termin und trafen uns am Sonntag um 10:00 Uhr – bei bestem Cacher-Wetter – und erstarrten. An Stage 1 zu GC3JKBJ befand sich das jährliche Badeseefest, das sich dank des schönen Wetters langsam zu füllen begann.

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Eben aufs Listing geschaut… OK, nur eine Ablesestation… sollte unauffällig machbar sein… Der Owner gibt einen Tipp für die optimale Reihenfolge:

Parkplatz – Stage 1 (GC28KJ3) – Stage 1 des Zusatz-Multis (GC3JKBJ) – Finale (GC28KJ3) – Finale des Zusatzmultis (GC3JKBJ) – Bonus (GC28MCE) – Parkplatz.

Da wir einen Ausweichparkplatz anfahren mussten, drehten wir die Reihenfolge der ersten beiden Stationen um, konnten im Vorbeigehen ein Bild des betreffenden Objektes machen und zur nächsten Station gehen. Hier lasen wir eine kurze Geschichte und erhielten die Ziffern zur Berechnung der Wegpunkte und des Finals zu GC28KJ3. Danach konnten wir dank unseres Fotos auch gleich die Wegpunkte und das Final zu GC3JKBJ ausrechnen.

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Mittlerweile entwickelte sich aus den angenehmen Temperaturen eine sommerliche Hitze und wir waren froh nach wenigen Minuten in den Schatten des Waldes eintreten zu können. Die berechneten Wegpunkte führten uns auf einem angenehm zu gehenden Waldweg bis etwa 100m vor das Final. Nun ging es auf einem Trampelpfad einige Meter in den Wald – bis jetzt alles noch T2 – und auf einmal standen wir am Rande einer Schlucht

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Ein super toller Anblick und jetzt war auch klar weshalb der Owner in seinem Listing schreibt

…Die T-Wertung ist mit Bedacht gewählt! Sowohl für diesen Multi als auch für den Bonus sind Trittsicherheit und feuchtigkeitresistentes Schuhwerk absolute Pflicht, denn es werden desöftern die Wege fehlen. Daher ist er auch für kleinere Kinder nur sehr bedingt geeignet. Ebenfalls sollte er nicht nachts gemacht werden…

Ohne festes Schuhwerk kann es hier – die T-Wertung mit 4 passt eindeutig – sehr schnell sehr gefährlich werden. Nutshell11 und ich hatten die richtige Outdoor-Bereifung an den Füssen und konnten dank Spoiler und Hinweis die Dose gut finden und hielten uns zum Fotografieren noch ein paar Minuten länger auf.

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Die nächste Frage war dann: Wie gehen wir zum Finale des nächsten Multis weiter? Der Schlucht bis zum Finale folgen oder einen kleinen Umweg zurück auf den Weg und ein paar Höhenmeter inkauf nehmen? Weg hörte sich sehr verlockend an. Also nahmen wir einen der Koordinaten-Zettel für den Bonus aus dem Geocache, gingen vorsichtig die ca. 30m „auf dem Grat“ zurück und gelangten auf den Weg. Den wiederum sehr guten Wegpunkten folgend, erreichten wir dann nach kurzer Zeit die nächste Schlucht.

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Luftlinie waren es zum Finale nur wenige Meter die aber auf direktem Wege nicht einladend aussahen. Nutshell11 überlegte hier wohl einen Balance-Akt.
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Er hätte es bestimmt geschafft, da ich aber 250g mehr auf die Waage bringe, schaute ich mich lieber nach einer alternativen Überquerung um, die wir wenige Meter weiter auch fanden. Wie nicht anders zu erwarten, konnten wir nun das GPS wegpacken und uns mit Spoiler und Hint auf den Weg zum Finale machen; auch hier waren lediglich die letzten 50m wirkliches T4-Gelände.

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Nach erfolgtem Loggen und prüfen der Bonuskoordinaten sahen wir an der gegenüberliegenden Seite der Schlucht einen T4-Trampelpfad der einladend aussah, nach oben und in die richtige Richtung zu führen schien…

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… also folgten wir diesem und standen kurz darauf wieder auf einem schönen Weg, auf dem wir den erneut sehr guten Wegpunkten folgen konnten.

Auf einmal standen wir vor einem Bächlein und es stellte sich die Frage: dem Trampelpfad folgen oder in den Bach steigen und von Stein zu Stein springen? Der Owner gab zu Beginn ja an

…sind Trittsicherheit und feuchtigkeitresistentes Schuhwerk absolute Pflicht…

Bislang benötigten wir noch kein feuchtigkeitsresistentes Schuhwerk – also war es nun wohl an der Zeit für den Bachlauf. Die T-Wertung ist schwer einzuschätzen; T2,5 wenn einem nasse Schuhe/Füsse egal sind, T4 wenn man nur von Stein zu Stein springt

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Durch die tolle Landschaft und unsere Unterhaltung sind wir natürlich erstmal am Finale vorbeigerauscht und standen auf einmal vor einer Wand… Bildwow – ein Wasserfall – diese Urgewalt (wenn auch klein) direkt vor der Haustüre…

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Als wir uns satt gesehen hatten, ging es einige hundert Meter zurück und auch hier konnten wir das GPS ausschalten und mit Spoiler und Hint bewaffnet die gefühlten 15 Höhenmeter nach oben „kraxeln“; den liegenden Baum als Kletterhilfe nutzend… T4,5 ist nicht übertrieben.

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Als ich um eine grosse Wurzel fasste um mich vollends nach oben zu ziehen, hielt ich eine Armbanduhr in Händen… bei der Vorbereitung las ich zwar, dass wenige Tage zuvor ein Geocacher seine Armbanduhr verloren hatte; nie hätte ich jedoch gedacht, dass wir diese finden würden… heute ist sie bereits auf dem Postweg zurück zum Cacher-Kollegen. Nach einiger Suche wurden wir auch hier fündig und kehrten durch den Bachlauf wieder zurück auf den Weg.

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Nach 9,5km und 3h18min kamen wir erschöpft aber glücklich wieder zum Parkplatz zurück smiley .

Mein Fazit:

Eine sehr empfehlenswerte Tour. Die Wegführung wird vom Owner sehr gut vorgeschlagen und ist bis auf die jeweils letzten Meter wirklich für jeden machbar der sich eine Wanderung von knapp 10km zutraut. Die Geocaches selbst kommen ohne jeglichen technischen Schnick-Schnack aus; die Tour „lebt“ von der Location der Finals. Back To Basic: Der Weg ist das Ziel.

Lass‘ dich nicht von der T-Wertung abschrecken, lediglich „die letzten Meter“ haben es in sich; auch bei einem T5er wird Bodenpersonal benötigt smiley Wenn ihr zu zweit oder dritt unterwegs seid und sich nur eine Person davon die letzten Meter zum Geocache zutraut, so sind die anderen trotzdem immer noch in Seh- und Rufweite für den Fall, dass wirklich etwas passieren sollte. Nur beim Bonus kommt auch „das Bodenpersonal“ nicht drumherum durch den Bachlauf bis zum Fuße des Finals mitzugehen – aber auch dies ist nicht allzu beschwerlich; dafür umso schöner.







 

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